VERANSTALTUNGEN

Herberge zur Heimat, Christliches Jugenddorf, die ambulante Hilfe und das DRK beteiligten sich an bundesweiter Aktion

Mit einer groß angelegten Aktion beteiligte sich die Herberge zur Heimat vor dem Fundus-Kaufhaus gemeinsam mit dem Christlichen Jugenddorf (CJD) Nienburg, dem DRK-Rehburg/Landesbergen und der ambulanten Hilfe (ZBS Hannover) an der Kampagne gegen Armut und Ausgrenzung.

Das Hauptaugenmerk lag bei Menschen, die durch Armut und Ausgrenzung diskriminiert werden. „Armut, Wohnungsnot und soziale Ausgrenzung sind auch in Nienburg ein Thema. Es gibt immer noch Menschen, die bei uns in der Kreisstadt auf der Straße leben. Auch können sich viele Betroffene Zuzahlungen zu Gesundheitsleistungen nicht leisten.

Auf diese Problematiken wollten wir mit dieser Aktion aufmerksam machen“, unterstreicht Dipl.-Pädagoge Lutz Sommerfeld von der Nachgehenden Hilfe der Herberge zur Heimat. Mit der bundesweiten Kampagne „Der Sozialstaat gehört allen!“ protestierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe gegen die Sparpolitik der Bundesregierung. In über 70 Orten weisen Großplakate auf die prekäre Situation von wohnungslosen und armen Menschen hin. In den vergangenen Tagen fanden in über 100 Städten Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto „Menschen in Armut und Wohnungsnot haben ein Recht auf Wohnen, Arbeit, Gesundheit!“ statt.

Beim „Langen Tag der Wohnungslosen“, der zentralen Veranstaltung der Kampagne auf dem Alexanderplatz in Berlin, diskutierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe in diesen Tagen ihre Forderungen mit zahlreichen Politikern und Politikerinnen der Bundestagsfraktionen sowie mit Vertretern von Verbänden, mit Betroffenen und Mitarbeitenden der Berliner Wohnungslosenhilfe.

Bei der Aktion in Nienburg war auch die "blaue Hand" des Christlichen Jugenddorfes  vertreten. Sie soll als Symbol mit Signalwirkung fungieren, soll die vielfältigen Aktionen zu dem Thema miteinander-füreinander begleiten und untermauern. Filme zum Thema Armut wurden in einem Zelt vor dem Fundus-Kaufhaus gezeigt. Andere Institutionen stellten sich auf verschiedenen Infoständen dar.

Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgten das DRK Landesbergen und Rehburg mit einer Suppenküche. Die ambulante Visite des DRK Landesbergen bot Blutdruckmessen an und machte ebenfalls auf die Problematik der ständig zunehmenden Privatisierung der Kosten im Gesundheitswesen aufmerksam.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die gerade in diesen Tagenbei der Diskussion um die Anhebung der Regelsätze bei Thema Hartz IV und Armuteine breite Aufmerksamkeit verdient“, resümiert Sozialarbeiterin Kerstin Gerking. Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich der Platz vor dem Fundus-Kaufhaus für weitere Aktionen dieser Art auch in Zukunft anbietet.

Besuch in der Kunsthalle Emden

Einen Besuch stattete eine Delegation der Herberge zur Heimat und der Nachgehenden Hilfe der Realismus-Ausstellung in der Kunsthalle Emden ab.

Neben einem Rundgang durch die Stadt Emden bot die Ausstellung "Realismus - Das Abenteuer der Wirklichkeit" den Besuchern aus Nienburg einen Streifzug durch die Kunstgeschichte der letzten 100 Jahre mit rund 200 Werken von Courbet über Hopper bis Gursky.

Es war auch ein interessanter Nachmittag für diejenigen, die weniger Kunstinteressiert sind. Aber es waren sich alle einig: der Realismus ist eine Kunst, mit denen alle etwas anfangen konnten.

Besuch bei Hitradio Antenne Niedersachsen

Eine Delegation der Herberge zur Heimat besuchte den Radiosender HITRADIO ANTENNE NIEDERSACHSEN in Hannover.

Den Besuchern bot sich so die Möglichkeit, u.a. das Morgenshow-Team um Dominik Schollmeyer kennenzulernen.

Fahrradtour im Umland von Nienburg

Immer der Weser nach! Unter diesem Motto radelte die Herberge zur Heimat und die Nachgehende Hilfe den Weserradweg rund um Nienburg entlang.

Mit Zwischenstopp in der Ahburs Schüne in Mehlbergen verbrachten alle Beteiligten einen schönen Nachmittag auf dem Fahrrad. Bitte Wiederholung!!!!

Fahrt in den Heidepark Soltau

Bei durchwachsenem Wetter ging es in den Heidepark nach Soltau.

Die neuen und alten Attraktionen wurden von allen bis in den Nachmittag ausprobiert.

Ein Vorteil hatten die gelegentlichen Regenschauer: Der Park war leer, die Wartezeiten gering und der Fahrtwind trocknete die Kleidung sofort!!

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